Stadt Gelsenkirchen verwechselt Demokratie mit übelster DDR-Propanda.

Am Mittwoch, dem 23.2.2022, finden in Gelsenkirchen zwei Demonstrationen statt. Eine Demo findet seit Wochen jeden Mittwoch am HANS-SACHS-HAUS statt, und richtet sich gegen die CORONA-Maßnahmen und die bereits beschlossene, und noch drohende Impfpflicht (ZWANGSIMPFUNG).

Man ist es schon gewohnt, dass heute kritische Bürger reihenweise als Antisemiten, Faschisten, Nazis, Reichsbürger, Verschwörungstheoretiker hingestellt werden, um andere Bürger daran zu hindern sich dem Protest anzuschließen. Natürlich ist es völliger Quatsch, dass Leute, die sich mit dem Thema Corona beschäftigen, Antisemiten sein müssen, oder Faschisten sein müssen bzw. Nazis. Natürlich sind Impfgegner auch nicht automatisch Reichsbürger oder Verschwörungstheoretiker. Bei den angemeldeten Demos in Gelsenkirchen gab es noch niemals antisemitische Äußerungen.

Die Demos finden teilweise mehrsprachig statt, um auch libanesische und türkische Mitbewohner zu erreichen, und natürlich sind auch Teilnehmer mit Migrationshintergrund dabei. Faschistisch oder Nazis sieht doch wohl anders aus. Und da es bei den Demos auch um den Erhalt unserer Grundrechte geht, geht es hier auch nicht um Reichsbürger. Reichsbürger bestreiten bekanntlich die Existenz der BRD und die Gültigkeit des Grundgesetzes, und gehen nicht für den Erhalt des Grundgesetzes auf die Straße.

Wir haben es hier also mit einer massiven und vorsätzlichen Verleumdung zu tun, möglicherweise sogar um Volksverhetzung der Demoteilnehmer.

Zunächst gab es eine Initiative gegen Antisemitismus, die mit ihren Behauptungen nicht etwa Antisemitismus bekämpft, sondern mit Falschbehauptungen Antisemitismus natürlich noch fördert.

So schrieben die Antisemitismus-Förderer

Unwidersprochener Antisemitismus und NS-Vergleiche in Gelsenkirchener Telegram-Gruppe

Gemeint war die Gruppe von GELSENKIRCHEN DENKT ANDERS. Unter Antisemitismus verstehen die diese weitergeleitete Grafik. Alleine die Nennung des Namens ROTHSCHILD ist für solche Antisemitismus-Förderer also schon Antisemitismus.  Vermutlich macht man das, weil man sich für unheimlich wichtig halten will.

Die Initiative schreibt dazu:

wurde ein antisemitischer Post unwidersprochen geteilt.

Nicht erwähnt wurde natürlich, von wem diese Grafik geteilt wurde. Handelte es sich bei dieser Grafik vielleicht nur um eine Provokation von einem Mitglied genau dieser Initiative gegen Antisemitismus?

Dem Beitrag soll also nicht widersprochen worden sein, was man aber bewusst verschweigt, dass dieser Beitrag überhaupt nicht kommentiert wurde, also auch nicht zugestimmt wurde. Und warum sollte man diesem Beitrag widersprechen, gibt es da überhaupt einen Grund dafür?

Es ist egal, ob der Inhalt stimmt oder nicht, es ist egal, ob der Beitrag von einem Echten aus der Gruppe geteilt wurde, oder ob es von einem Mitglied der Initiative geteilt wurde, um zu provozieren. Diese Grafik hat so wenig Aussagekraft, dass das schlichtweg niemand für nötig hielt, das zu kommentieren. Man muss nämlich nicht jeden Quatsch kommentieren, dafür ist der Tag zu kurz.

Es gibt einen weiteren Vorwurf.

NS-Relativierung

Des Weiteren finden sich in der Gelsenkirchener Gruppe etliche weitere Posts, in denen die Maßnahmen gegen die Pandemie mit dem NS-Terror gleichgesetzt werden.

Wie blöd ist das denn? Wollen die das 3. Reich zurück? Wenn man wirklich das 3. Reich, oder die DDR, oder sonst ein Regime bekämpfen und verhindern will, dann muss man so etwas schon im Vorfeld bekämpfen, und darf nicht warten bis es zu spät ist. Aus diesem Grund sind solche Vergleiche nicht nur statthaft, sondern sogar nötig.

Beim Landgericht Essen gib es seit 20 Jahren eine Ausstellung über die Unrechtsjustiz des 3. Reichs. Sind das jetzt auch Nazis, w

eil sie Vergleiche zwischen der damaligen Justiz und der heutigen anstellen?

Oder sind das Nazis, weil es sich um eine Alibiaktion handelt, die Unrecht im 3. Reich anprangert, um von aktuellem Unrecht abzulenken?

Heute geht man bekanntlich auf die Straße, um gegen eine bereits beschlossene berufsbezogene Impfpflicht, und gegen eine drohende allgemeine Impfpflicht zu demonstrieren. Da scheint mir doch die Frage angebracht zu sein, ob die Nazis auch mal eine Impfpflicht eingeführt hätten. Zwar gab es die erste Impfpflicht in Deutschland bereits vor dem 3. Reich, aber von einer Impfpflicht, die von den Nazis eingeführt worden wäre, wurde nichts gefunden.

Das ist übrigens keine NS-Relativierung, sondern das sind schlichtweg Fakten.

Fakt ist auch, dass die NS-Zeit zu unserer Geschichte gehört. Eine traurige Geschichte zwar, aber dennoch müssen wir mit dieser leben, und es bringt nichts, wenn man diese verschweigt. Von daher sind Vergleiche durchaus erlaubt, so wie z. B. auch eine Ausstellung über die damalige Unrechtsjustiz. Verwerflich ist allerdings, wenn so etwas als Alibifunktion missbraucht wird, um von jetzigen Zuständen abzulenken.

Verwerflich ist auch, wenn man versucht diesbezüglich dem Volk Denkverbote aufzuerlegen, damit die Obrigkeit unkritisch machen

 kann, was man will.

Natürlich ist es erlaubt zu kritisieren, dass man Teilen der Bevölkerung das  Einkaufen verbietet, z. B., wenn man aus gesundheitlichen Gründen keine Masken tragen kann, oder wenn man ungeimpft ist. Und natürlich ist es erlaubt, daran zu erinnern, dass es ähnliches auch schon im 3. Reich gab. Eine Ausgrenzung von Teilen der Bevölkerung ist nicht unkritisch zu sehen, nur weil Angela Merkel, oder Olaf Scholz das Land regieren, und nicht etwa ein Adolf Hitler.

Wenn man das 3. Reich kritisiert, dann muss man das schon mit der heutigen Zeit vergleichen. Kritik als Alibifunktion nützen nichts. Welchen Sinn soll es machen, eine Maßnahme des 3. Reichs zu kritisieren, es aber jetzt zu dulden, nur weil das Kind jetzt einen anderen Namen trägt?

Und nun kommen wir mal zu dieser DEMOKRATISCHEN INITIATIVE GELSENKIRCHEN. Hier ein Eintrag bei google.


Demokratische Initiative – Stadt Gelsenkirchen

https://www.gelsenkirchen.de › stadtprofil › stadtfakten
Die Demokratische Initiative (DI) ist ein Bündnis aus Parteien, Kirchen, karitativen Einrichtungen, Gewerkschaften und weiteren relevanten Gruppen ..
Folgt man dem Link dann findet man dort diesen Text:

Mitglieder der Demokratischen Initiative

Es handelt sich hier also nicht um eine Bürgerinitiative, oder eine Initiative von Bürgern und Privatpersonen, sondern um eine Initiative staatlicher oder halbstaatlicher Organisationen, bzw. Organisationen die dem Staat nahestehen, von diesem abhängig sind oder finanziell unterstützt werden.

Dieses „Initiative“ ruft für Mittwoch zu einer Gegendemo in Gelsenkirchen auf. Ich hoffe, man kapiert, was das bedeutet.

Der Staat ruft zu einer Demo gegen das eigene Volk auf.

 

Hier wird das Demonstrationsrecht des Grundgesetzes schlichtweg missbraucht. Das Grundgesetz soll den Bürger vor dem Staat schützen. Dazu gehört auch das Grundrecht auf Versammlungsfreiheit. Während sich der Bürger auf dieses Grundrecht berufen kann, kann der Staat und seine Organisationen sich nicht darauf berufen. Es ist schlichtweg undemokratisch, wenn der Staat unsere garantierten Grundrechte missbraucht, um gegen das eigene Volk auf die Straße zu gehen.

Zu dieser Initiative, das Wort demokratisch mag man in diesem Zusammenhang nicht in den Mund nehmen, gehört z. B. auch die Polizei. Zu den Aufgaben der Polizei gehört z. B. uns und unsere Demo vor solchen Leuten zu schützen. Kann man das noch ernst nehmen, wenn doch sogar die Polizei zu solchen Hasardeuren gehört? Und was soll das Ganze noch mit Demokratie zu tun haben?

Es tut mir leid, aber wieso erinnert mich das bloß schon wieder an das 3. Reich und die DDR?

Als Adresse dieser Initiative wird die Kurt-Schuhmacher-Str. 4, und die Munscheidstr. 14. angegeben. Sieht man sich die Telefonnummer an, dann beginnt diese mit 169. Das zeigt also, dass es sich hier um eine städtische Telefonnummer handelt. Ich habe heute versucht, diese Nummer anzurufen, aber gemeldet hat sich dort niemand. Vielleicht ist das nur eine mit Steuermitteln finanzierte Arbeitsplatzmaßnahme.

Selbstkritik

Der Veranstalter hat die Demo am Mittwoch unter dem Motto

GEmeinsam für Menschlichkeit,

Miteinander und Friedfertigkeit

angemeldet. Dass es da auch um die Themen CORONA und ZWANGSIMPFUNG geht, kann man vielleicht noch mit einer Lupe erkennen.

Mal ehrlich, glaubt wirklich einer, dass er eine staatliche Organisation mit

GEmeinsam für Menschlichkeit, Miteinander und Friedfertigkeit

zur Vernunft bringen kann? Das hat doch schon weder bei Adolf noch in der DDR geklappt.

 

 

 

 

 

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